BUCHPROJEKT “Nach den Regeln der Kunst. Mein Weg zur eigenen Fotoausstellung”

Erscheinungstermin: Anfang 2011. Autor: Moritz Neumüller. Verlag: Addison-Wesley (Pearson Deutschland).

Motivation und Zielgruppe:

Immer wieder lerne ich Fotografen kennen, die ihr persönliches Werk einer breiten Öffentlichkeit zeigen, also “im Kunstmarkt mitmachen” wollen, wie das manche ausdrücken. Tolle Bilder schießen alleine reicht dazu allerdings nicht, auch wenn es die zwingende Voraussetzung ist. Der Kunstmarkt für zeitgenössische Fotografie hat seine eigenen Regeln und (zumeist ungeschriebene) Gesetze. Ausstellungen und Portfolio-Reviews, Kuratoren und Vermittler, Rahmung und Hängung, Sammler und Kritiker… all das wird in diesem Buch beschrieben.

Die Gruppe der Berufs- und Hobbyfotografen, die in den künstlerischen Sektor vordringen wollen, stellt die Zielgruppe des Buches dar, ebenso wie die Abgänger der zahlreichen Fotoschulen und Akademien. Denn dort lernt man gute Fotos zu machen. Wie man sich in der Kunstwelt positioniert allerdings nicht.

Zusammenfassung:

Der Eintritt in den Markt für zeitgenössische Fotografie hat seine Tücken. Gute Fotos zu machen ist eine Sache, ein künstlerisches Werk zu schaffen und zu präsentieren, eine andere. Und so treten immer wieder die gleichen Fragen auf: Soll man sich eine Galerie suchen, oder auf eigene Faust vorgehen? Wie tritt man an einen Kurator heran? Wie an einen Journalisten? Wo soll man ausstellen, wann und wie? Was sind Portfolio-Reviews und welche soll man besuchen? Was ist überhaupt ein künstlerisches Portfolio, eine Serie, eine Edition? Oder anders gefragt: Wie präsentiert man sich und sein Werk?

Dieses Buch erklärt auf verständliche Weise die Regeln des Marktes für zeitgenössische Fotografie und enthält Anleitungen für einen erfolgreichen Einstieg in diese Welt der ungeschriebenen Gesetze. Neben theoretischen Konzepten gibt es Checklisten, Standard-Lösungen für Rahmung und Hängung, Textbeispiele für Werkbeschreibungen und Pressetexte, ein technisches Glossar und Fallbeispiele aus der Praxis.

Über den Autor:

Moritz Neumüller ist Kunsthistoriker, Medientheoretiker und Ausstellungsmacher. Nach Tätigkeiten am Museum of Modern Art in New York, beim Fotofestival von Madrid, PHotoEspaña, und dem Festival für Videokunst LOOP, arbeitet er heute als freier Kurator in Barcelona. Er lehrt an verschiedenen Universitäten und Schulen und riskiert zuweilen auch eigene künstlerische Projekte in den Medien Fotografie und Film.

Struktur des Buches:

1        Einführung
2        Der Künstler
2.1   Mentoren
2.2   Netzwerke und Vereinigungen
2.3   Fotokollektive
POC, NOPHOTO, Ostkreuz, Supay Fotos, Odessa, Tendence Floue, Est&Ost, Documentography, etc
2.4   Eigenvermarktung
2.4.1        CV
2.4.1.1      Ausbildung
2.4.1.2      Stipendien
2.4.1.3      Publikationen
2.4.1.4      Sammlungen
2.4.1.5      Preise
2.4.2        Portfolio / Dossier
2.4.3        Visitenkarten, Postkarten
2.4.4        CDs und DVDs
2.4.5        Web
2.4.6        Newsletter
2.4.7        Fanzines, Blogs, Social Networks
2.4.8        Eigenverlag und Print on Demand
2.5   Festivals und Portfolioreviews
2.6   Berufsbild
2.6.1        Überlebensstrategien
2.6.2        Moral und Ethik
2.6.3        Gesetzliche Regelungen
3        Das Werk
3.1   Medien
3.2   Materialien
3.3   Prozesse
3.4   Oeuvre
3.5   Werkdokumentation
4        Ausstellen und Vermitteln
4.1   Wann
4.1.1        Studienabschluss
4.1.2        Projekt
4.1.3        Retrospektive
4.2   Wo
4.2.1        Galerie
4.2.2        Ausstellungszentrum
4.2.3        Museum
4.2.4        Bars, Restaurants, Cafés
4.2.5        Öffentlicher Raum
4.3   Wofür
4.3.1        Verkauf
4.3.2        Präsentation
4.4   Wie
4.4.1        Planen
4.4.2        Budgetieren
4.4.3        Finanzieren
4.4.3.1      Förderungen
4.4.3.2      Sponsoring
4.4.3.3      Verkauf
4.4.4        Produzieren
4.4.5        Versichern
4.4.6        Transportieren
4.4.7        Hängen
4.4.8        Präsentieren
4.4.9        Dokumentieren
4.5   Mit wem
4.5.1        Einzel und Gruppenausstellung
4.5.2        Kuratiert oder nicht
5        Verkaufen
5.1   Preis
5.1.1        Kalkulation vom Materialwert
5.1.2        Kalkulation vom Marktwert
5.2   Kunde
5.2.1        Sammler
5.2.2        Institutionen
5.2.3        Familie, Freunde und Bekannte
5.3   Mittler
5.3.1        Galerien
5.3.2        Agenten
5.3.3        Händler
5.3.4        Auktionshäuser
6        Sammeln und sammeln lassen
6.1   Tauschen
6.2   Sammeln
6.3   Einbringen
6.4   Dokumentieren
7        Europäische Fotografie
7.1   als Konzept
7.1.1        Geschichte
7.1.1.1      Europa als Wiege der Fotografie
7.1.1.2      Fotografische Kolonialisierung
7.1.2        Länderspezifische Ausprägungen
7.1.3        Europäische Eigenheiten
7.2   als Strategie
7.2.1        Initiativen
7.2.1.1      Europäischer Monat der Fotografie
7.2.1.2      European Photo Union
7.2.1.3      European Photography Zeitschrift
7.2.2        Förderungen und Programme
8        Anhänge und Verzeichnisse
8.1   Checklisten und Formulare
8.2   Reale Budgets und Beispiele
8.3   Glossar
8.4   Index
8.5   Abbildungsverzeichnis
8.6   Empfehlenswerte Newcomer
8.7   Empfehlenswerte Meister
8.8   Festivals, Portfolioreviews, Institutionen
9        Fotografie im deutschsprachigen Raum
9.1   Bund Freischaffender Foto-Designer
9.2   Kunstvereine
9.3   Deutsches Fördersystem
9.3.1        Staatliche und halbstaatliche Organisationen
9.3.1.1      Götheinstitut
9.3.1.2      DAAD
9.3.2        Staat
9.3.3        Bundesland
9.3.4        Stadt

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